
Karl-Theodor von und zu Guttenberg wir Internet-Experte der EU (Foto: Wikipedia)
Als ich es heute in den Nachrichten das erste mal vernahm, dachte ich erst an einen verspäten schlechten Aprilscherz. Wir erinnern uns noch an Herr Karl-Theodor zu Guttenberg, damals noch mit Doktortitel der Universität Bayreuth und einem Posten als Verteidigungsminister der Koalition.
Der ausgewiesen Experte in der Kunst des Kopierens (Kopist) soll jetzt, also EU-Berater in Sachen Internet werden. Zwar will Herr von Guttenberg den Job als EU-Internetberater pro bono ausüben, jedoch zweifel ich hierbei massiv an der Qualifikation des Verteidigungsminister a. D.. Immerhin kannte Herr von Guttenberg noch nicht einmal seine eigne Dissertation. Zudem war Karl-Theodor zu Guttenberg 2009 noch ein Befürworter der umstrittenen Internet-Sperren, welche Gott sei dank erst einmal (noch) vom Tisch sind.
Ich frage mich, wie schlimm es um die EU steht, wenn jetzt schon Menschen wie Herr von Guttenberg als sogenannte Internet-Experten zu rate gezogen werden sollen. Ich für meinen Teil, Traue dem Herrn Ex-Doktor nicht die nötige Expertise zu, welche eigentlich für eine Expertenstelle Grundvoraussetzung ist. Wahrscheinlich wird dann demnächst der sagen umworbene Bock auch zum Minister für Agrar & Landwirtschaft in der Europäischen Union berufen. Es bleibst spannend in Brüssel …
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By Thorsten
– 12. Dezember 2011

Der Computervirus sorgt seit 40 Jahren für Angst und Schrecken im Netz (Foto: flickr/Hankins)
Vor genau 40 Jahren wurde der erste Computervirus entwickelt. Seitdem haben Malware-Programme die unterschiedlichsten Formen angenommen und neben Ärger bei den Usern auch wirtschaftlichen Schaden verursacht. Tatsächlich gibt es sogenannte Computerviren schon seit den ersten Versuchen, die Rechenmaschinen zu vernetzen. Während “Creeper”, der erste Laborversuch einer sich replizierenden Software, noch zu Forschungszwecken diente und nicht darauf ausgerichtet war, Schaden anzurichten, wurde das Phänomen Virus im Laufe der Zeit zu mannigfaltigen Zwecken genutzt.
Programmlöschen, Passwortklau & Terrorismus
Creeper wurde in Cambridge, Massachusetts, für den Internetvorgänger Arpanet entwickelt. Die gestellte Aufgabe damals war, eine sich selbst-replizierende Software zu schaffen. Der eigentliche Begriff Virus wurde 1983 geschaffen. Fred Cohen, damals Doktorand an der University of Southern California, benutzte als Erster diesen Ausdruck. Im Jahr 1987 verbreitete der nach seinem ersten bekannten Fundort benannte “Jerusalem” Virus zum ersten Mal Angst und Schrecken auf Computersystemen weltweit: Ausgerichtet auf DOS, löschte er bei infizierten Maschinen am Freitag dem 13. wichtige Programme. Dagegen blieb die Angst vor “Michelangelo” im Jahr 1992 entgegen den Vorhersagen unbegründet. Der Geburtstag des Renaissance-Malers am 6. März verstrich ohne größere Crashes.
Mitte der 90er-Jahre wurde erstmals Phishing verwendet, um an vertrauliche Informationen von Nutzern zu gelangen. Dabei geht es nicht so sehr um den Gebrauch von Schadsoftware, als vielmehr darum, vorzugeben, eine vertrauenswürdige Quelle zu sein, um leichtgläubige Nutzer um Passwörter und Kreditkartennummern zu erleichtern. Um die Jahrtausendwende wurden von Varianten des als “I love you” bekannten Virus Millionen von Computern rund um den Globus infiziert. Die Viren verbreiteten sich durch E-Mails. “Code Red” befiel im Jahr 2001 Webserver, um dann die Botschaft “Gehackt von den Chinesen” anzuzeigen.
Ankunft der Viren in der realen Welt
Der Internet-Wurm Sasser hatte 2004 als erstes Malware-Programm auch Auswirkungen außerhalb des World Wide Web: Er verursachte Unterbrechungen in Satellitenkommunikation und führte zu Absage von Flügen. MyTob schuf im Jahr darauf ein Botnet, das von den ferngesteuerten Computern aus zur Verbreitung von Spam, Spyware und Phishing genutzt wurde. Die Kombination eines Botnets mit Spam eröffnete Hackern erhebliche Möglichkeiten, Geld zu verdienen. Der im letzten Jahr im Iran aufgetauchte Virus “Stuxnet” gilt hingegen als eine ausgefeilte Cyberwaffe: Sein ausgeklügelter Mechanismus kann spezielle Industrie-Software lahmlegen. Es wird ein geheimdienstlicher Hintergrund vermutet sowie, dass Zentrifugen zur Anreicherung von Uran im iranischen Nuklearprogramm das Ziel waren.
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By admin
– 27. September 2011
Welch ein Chaos, Papst Benedikt XVI besuchte Berlin. Ein totales Verkehrschaos gestern in Berlin aufgrund des Papstbesuches sperrte die Polizei Hauptverkehrsstraßen wie unter anderem auch die sechste urige Bismarckstraße in Charlottenburg großflächig ab, welches ein sinnliches Verkehrschaos und Grube nach sich zog. Doch scheint mir das durch den Papst in Berlin verursachte Verkehrschaos noch halbwegs gering zu sein im Vergleich zu dem, was bei dem US amerikanischen Computerhersteller Hewlett-Packard kurz HP passiert.

Ex-HP-Chef Leo Apotheker (Foto: HP)

Meg Whitman ist neue HP-Chefin (Foto: Kress)
Der US-Hersteller kommt nicht zur Ruhe. Vor wenigen Wochen kündigte der Elektronik-Hersteller eine komplette Neuausrichtung an, jetzt verlässt Unternehmenschef Leo Apotheker nach nur 11 Monaten Amtszeit die Firma. Statt ihm wird ab sofort die Ex-eBay-Chefin Meg Whitman das Ruder übernehmen.

HP's webOS Geräte (Foto: HP)
Was ist da los bei HP? Ist HP doch erst vor rund eineinhalb Jahren mit großem finanziellen Aufwand wieder in den Markt für mobile Endgeräte eingestiegen. Im April 2010 kaufte der Konzern den angeschlagenen Traditionshersteller Palm für 1,2 Milliarden US-Dollar. In Februar 2011 kündigte der Konzern kurz vor Beginn der internationalen Mobilfunkmesse Mobile World Congress in Barcelona zudem neue Produkte (Smartphones & Tablets) mit dem von Palm neu entwickelten Betriebssystem webOS an. So war in der Fira Barcelona, wo der MWC 2011 stattfand, unter anderem auch einige Prototypen der neuen Gerätereihe zu sehen.
Oder halt auch nicht, denn durch die großen Menschentrauben an dem Stand, war es schwer einen Blick auf die neuen Geräte wie unter anderem das Touchpad zu erhaschen.
Dann plötzlich und ganz unerwartet kündigt der damalige HP-Chef Leo Apotheker an, dass man die Entwicklung der webOS basierten Geräte einstellen werde und sich voraussichtlich auch von der PC-Sparte trennen wolle. Nun ist eine Frau bei HP am Zuge. Ich bin gespannt, was uns die „neue“ HP Chefin Meg Whitman für Überraschungen bescheren wird.
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By Thorsten
– 23. September 2011
Was für eine Überraschung, da lese ich gerade, dass Google die Berliner Firma DailyDeal übernommen hat. Wir erinnern uns, Google scheiterte Ende 2010 mit einer Übernahme des US-Couponing-Portals Groupon. 2010 soll Google immerhin 6 Mrd. US-Dollar für Groupon geboten haben, die die Übernahme aber ablehnten.
Wie viel Google jetzt für den Erwerb des deutschen Couponing-Anbieters DailyDeal gezahlt hat ist derweil unklar, da beide Seiten stillschweigen vereinbart haben. Klar ist derweil wohl nur, dass die beiden Gründer Fabian Heilemann (CEO) und Ferry Heilemann weiter an Bord bleiben und das Unternehmen auch weiterhin führen sollen.
Wie Google gegenüber Kress erklärte haben soll, soll die Marke DailyDeal weiter bestehen bleiben und nicht zugunsten des Google eigenen Coupon-Angebotes “Google Offers“ geopfert werden.
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By Thorsten
– 19. September 2011

Vicco von Bülow Alias Loriot (Quelle: Wikipedia)
Bernhard Victor Christoph-Carl von Bülow alias “Loriot“ ist tot, er verstarb gestern, Montag den 22. August 2011 in Ammerland am Starnberger See mit 87 Jahren an Altersschwäche. Dies teilte der Diogenes Verlag heute mit. Loriot sei zu Hause “sanft entschlafen“, sagte die Sprecherin des Diogenes Verlag Ruth Geiger.

Wum & Wendelin
Loriot gehörte für mich mit zu den Menschen, die meine Jugend stark mitgeprägt haben. Angefangen hatte es wohl, mit “Wum & Wendelin“ im ZDF. Loriot war nicht nur Schöpfer und Zeichnung der beiden Comic-Figuren, sondern er verliehen den beiden auch seine Stimme.
Später mit dem Heranwachsen kamen dann auch heutige Klassiker wie “Herren im Bad“ («Die Ente bleibt draußen») oder auch die beiden Kinofilme „Ödipussi“ und „Pappa ante portas“ hinzu, die Millionen Menschen begeisterten. Nun ist der von uns gegangen, ohne in Frieden Loriot!
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By admin
– 23. August 2011
Bereits am Anfang ihrer Karriere macht Amy Winehouse mit ihren Ausschweifungen Schlagzeilen. Gerade mit dem 2006 erschienen zweiten Album “Back to black” legte sie eine beachtliche Weltkarriere hin. Im Jahr 2008 sorgte die Sängerin durch weitere Erfolge für ein positives Echo in der Musikszene. Nachdem Sie bei den Grammy Awards als beste Nachwuchskünstlerin punkten konnte und eine Auszeichnung für ihren 2007er-Hit “Rehab” bekam, ging es jedoch mit ihr stetig bergab.
Nachdem Amy Winehouse im Mai 2011 einen neuerlichen Drogenentzug unternahm, waren die Exzesse für die Soul-Diva wohl trotzdem in Summe zu viel. Zuletzt kam es zu einer Absage der diesjährigen Tour, wobei sie einen Tag nach Ihrem Ableben eigentlich den ersten Live-Gig hätte absolvieren sollen.
Nun ist Amy Winehouse das neueste Mitglied im “Club27“ in der auch andere mit 27 Jahren verstorbene Stars Mitglied sind. Hier wären z. B. Brian Jones (Rolling Stones), Jimi Hendrix, Janis Joplin, Jim Morrison oder Kurt Cobain als Mitglieder des unrühmlichen “Klub 27″ zu nennen.
Requiescat in pace Amy Winehouse!
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By Thorsten
– 24. Juli 2011
Ich habe erst einmal gewartet. Bis alle Blogger und nun auch (fast) jedes Printmagazin drüber geschrieben hat: Google+. Lang angekündigt startete Googles neuestes Social-Network-Projekt Ende Juni und brauchte nur zwei Wochen um die Grenze von 10 Millionen Nutzer zu sprengen. Google+ kann einiges, was andere wie Facebook nicht können, aber natürlich gibt es auch Dinge die Google+ (noch) nicht kann.
Besonders gut hat mir gefallen, dass Google nicht so einen extremen Datenhunger wie Facebook hat. Auch das Handling der Kontakte ist bei Google+ intuitive und übersichtlicher in so genannten “Circles“ organisiert. Per Video-Chat kann man gemeinsam YouTube-Videos ansehen und mit dem “+1″ gibt es ein Google eigenen „mag-ich-Button“.
Zudem sagte gestern, Mittwoch den 20. Juli 2011 der sagenumwobene und meist gut informierte Seriengründer Paul Ellen das knacken der 18 Millionen Grenze für Google+ voraus. Ich werde mich daher gleich mal auf die Suche nach den neuesten Zahlen machen …
P.S. Übrigens, mich findet man auch bei Google+
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By Thorsten
– 21. Juli 2011
Das “Teilen“, “Liken“ und “Weiterempfehlen“ von Webinhalten ist aus dem heutigen Alltag 2.0 kaum noch wegzudenken. Mit nur einem einzigen Klick können Nutzer ihren Kontakten in den sozialen Netzwerken zeigen, was ihnen gefällt, egal ob interessante Blogartikel oder Konsumgüter die man mit seinen Freunden teilt und weiterempfiehlt.
Nun hat eine Umfrage durch den Analysetool-Anbieter Spreadly ergeben, das Nutzer in erster Linie mit 44 Prozent auf den “Share“-Button klicken, um Webinhalte in ihrem Netzwerk zu teilen. Etwas weiter mit 27 Prozent folgen der “Like“-Button und mit 10 Prozent der “Empfehlen“-Button. Das beliebteste soziale Netzwerk zum Teilen von Inhalten ist nach wie vor Facebook mit 61 Prozent. Weit abgeschlagen folgen twitter mit 33 Prozent der Nennungen, Linkedin wurde nur von 7 Prozent befragten genannt. Google+ war zum Zeitpunkt der Befragung noch nicht auf dem Markt.
Mit Freunden und Followern geteilt werden vor allem Blogartikel mit 39% und mit 24% Videos. An Informationen zu Produkten lassen 11 % andere mit teilhaben. Zwei Drittel geben Webinhalte aus einer Laune heraus oder zur Unterhaltung im Netzwerk weiter. Ein Viertel gibt an, strategisch zu teilen.
Interessant finde ich persönlich die Tatsache, dass die Hälfte der Befragten Inhalte nur in ihrer Freizeit von zu Hause aus mit anderen teilt. 40% hingegen teilten von der Arbeit aus interessante Funkstücke aus dem Netz. Lediglich zehn Prozent der Befragten teilen Inhalt von unterwegs aus mit dem Smartphone oder Notebook. Ich danke, dieser Wert dürfte sich in Zukunft noch stark hin zur mobilen Nutzung von Facebook & Co bewegen.
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By Thorsten
– 19. Juli 2011
Das Zitat des Tages, zur Diskussion der Innenminister der Länder zum Thema “Facebookpartys“ hab ich heute bei twitter gefunden. Es stammt Hanno Zulla (@Hzulla) aus Hamburg:
„Man stelle sich nur vor, die Leute würden zu all den plakatierten Parteiveranstaltungen hingehen. Dann müssten Plakatpartys verboten werden!“
Ich muss sage, dass Hanno Zulla hier eine vortreffliche Analogie zur Populistischargumentation vieler deutscher Politiker und insbesondere Innenminister in den Medien getroffen hat, bravo!
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By Thorsten
– 14. Juli 2011
Der Medienunternehmer Dr. Leo Kirch ist tot. Das bestätigte ein Sprecher seines Unternehmens. Kirch starb demnach am heutigen Donnerstag in München im Alter von 84 Jahren. Kirch baute nach dem zweiten Weltkrieg, eines der größten Medienimperien im Deutschland der Nachkriegsgesichte auf.
Aus dem Nichts hatte er einen der größten Film- und Fernsehkonzerne Europas mit fast 10.000 Beschäftigten aufgebaut. Neben der größten Spielfilm-Sammlung mit weit über 10.000 Titeln sowie rund 40.000 Stunden Serien gehörten ihm früher die Fernsehsender Pro7, Sat1, N24, DSF (heute Sport1) und der Bezahlsender Premiere, dem heutigen Sky-TV in Deutschland.
Die Insolvenz des Kirch-Konzerns 2002 war eine der größten Unternehmenspleiten Deutschlands. Kirch machte den damaligen Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer dafür verantwortlich und forderte gerichtlich Schadenersatz in Milliardenhöhe. Breuer hatte in einem Interview Kirchs Kreditwürdigkeit in Zweifel gezogen.
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By Thorsten
– 14. Juli 2011